Vom Chatbot zum Umsetzungs-Agenten
Seit 2023 begleite ich als Modern Workplace Consultant bei Beetroot Organisationen bei der digitalen Zusammenarbeit. Heute nutze ich Vibe Coding, um aus Ideen sichtbare Lösungen zu bauen.
Beetroot, 2023 und der Shift in der KI-Arbeit
In meiner Rolle bei Beetroot liegt mein Schwerpunkt auf digitaler Zusammenarbeit, Informationsarchitektur und der Frage, wie Menschen Technologie sinnvoll nutzen. Genau dort sehe ich den Bruch: KI darf nicht nur Text ausgeben, sie muss Arbeitsschritte verkuerzen und Ergebnisse erzeugen.
Beim Beetroot Day praegte Andi Naef den Begriff Work Slop. Das hat für mich den Kern getroffen: Nicht mehr Content produzieren, sondern Artefakte bauen, die Teams wirklich nutzen.
Vibe Flow braucht Architekturverständnis
Meine Erfahrung aus Projekten bestätigt: Vibe Coding kann enorm beschleunigen, solange ein solides Architekturverständnis vorhanden ist. Sonst erzeugt man zwar schnell Features, aber keine tragfähigen Systeme.
Genau hier kommt die Rolle der Solution Architect ins Spiel: Sie baut die Brücke zwischen Business-Idee, technischer Struktur und sauberer Umsetzung.
Mein Praxis-Prompt für Artefakte statt Folien
Diesen Prompt nutze ich, um aus einer Idee direkt in umsetzbare Deliverables zu kommen.
Rolle: Du bist mein technischer Sparringspartner. Ziel: Aus einer Idee ein umsetzbares Artefakt machen. Liefere in dieser Reihenfolge: 1) Klarer Problem-Frame in 5 Punkten 2) Lösungs-Skizze mit Architekturbausteinen 3) Backlog mit priorisierten User Stories 4) Erste lauffähige Prototyp-Struktur 5) Risiken + Qualitätskriterien
Vision: Prototypen als Sprache zwischen Idee und Umsetzung
Mein Weg zur Solution Architect ist bewusst hands-on: Ich baue Prototypen, um Ideen greifbar zu machen, Entscheidungen schneller zu klären und Teams in die Umsetzung zu bringen. Vibe Coding ist dafür kein Shortcut, sondern ein Beschleuniger mit Verantwortung.
Das Ziel bleibt gleich: Weniger Work Slop, mehr funktionierende Artefakte.